



A Walk Between Nature and Culture (Pangyo, Korea)
Year: 2006
Edition: Unique
Technique:
Framed: No
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Diese ortsspezifische Installation mit dem Titel „Orange Sun“ wurde von der koreanischen abstrakten Künstlerin Kyong Lee für die Internationale Kunstzaun-Design-Einladungsausstellung 2006 geschaffen. Das Projekt mit dem Thema „Ein Spaziergang zwischen Natur und Kultur“ wurde von der Korea Land Corporation für ein Entwicklungsgebiet in Pangyo, Südkorea, in Auftrag gegeben. Die Initiative nutzte temporäre Bauzäune als Leinwand für eine hochrangige künstlerische Intervention und verwandelte eine zweckmäßige Grenze in eine monumentale Landschaft.
Künstlerische Vision & Technik
Das Kunstwerk besteht aus einer digitalen Zeichnung, die auf einen Zaun von 3 m x 30 m (90 m²) aufgebracht wurde. In diesem Werk zeigt Lee eine orangefarbene Sonne, die zwischen einem tiefblauen Meer und Himmel aufgeht. Die Komposition ist speziell für die Perspektive eines sich bewegenden Betrachters gestaltet, etwa für jemanden, der mit dem Auto vorbeifährt.
Lee erforschte das Konzept der „flüchtigen Sicht“ und überlegte, welche Bildfragmente im Geist bleiben, wenn man mit hoher Geschwindigkeit vorbeifährt. Indem sie die Landschaft mit fragmentierten, energischen Linien und gesättigten Farben gestaltet, lädt sie die Betrachter ein, die Szene gedanklich zu rekonstruieren und einen bleibenden Eindruck von lebendigem orangefarbenem Licht am Horizont zu hinterlassen.
Kontext & Ausführung
Vom 8. Juni bis 8. Juli 2006 ausgestellt, zeigt dieses Projekt Lees Fähigkeit, die Kluft zwischen menschlicher Zivilisation (der städtische Baustellenbereich) und der natürlichen Welt (dem abstrahierten Sonnenaufgang) zu überbrücken. Ihr multidisziplinärer Ansatz, der digitale Werkzeuge mit ihrer charakteristischen Sensibilität für Farbe und atmosphärische Zustände verbindet, verwandelt eine vergängliche Struktur in ein nachdenkliches Erlebnis von Raum und Licht.
Kunst in Ihren Raum bringen
Dieses Projekt veranschaulicht die Fähigkeit unserer Künstler, monumentale, maßgeschneiderte Werke für öffentliche, betriebliche oder private Umgebungen zu schaffen. IdeelArt lädt Sie ein, eine einzigartige, ortsspezifische Installation in Auftrag zu geben, die auf den architektonischen und emotionalen Charakter Ihres Gebäudes oder Ihrer Landschaft abgestimmt ist. Für Anfragen zu Wandgemälden, künstlerischen Zäunen oder monumentalen abstrakten Werken laden wir Sie ein, unser kuratorisches Team zu kontaktieren.
Kyong Lee ist eine koreanische abstrakte Künstlerin, deren Werk physische und emotionale Realitäten durch eine multidisziplinäre Erforschung von Farbe, Material, Prozess und Form in Einklang bringt. Sie lebt und arbeitet in Seoul, Korea.

Ausbildung
Lee erhielt 1991 ihren Bachelor of Arts an der Hong-ik Universität in Seoul, Korea. Ihren Masterabschluss erwarb sie 2000 an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig, Deutschland.
Von 2001 bis 2002 war sie Artist in Residence im international bekannten SSamzieSpace Studio Residence Program in Seoul, Korea.

Technik
Lee widmet sich der Präzision in ihren Prozessen. Sie plant ihre Farbauswahl sorgfältig und widmet jedem Farbton eine festgelegte Zeit zum Mischen. Um ihre abgestuften Farbmalereien zu schaffen, klebt sie zunächst Streifen von Klebeband über die Flächen. Jede Farbschicht wird über einen festgelegten Zeitraum aufgetragen und anschließend für eine weitere festgelegte Zeit ruhen gelassen. Dies ist ein Prozess des Aufbaus, Schichtens und Akkumulierens. Die Abstufungen drücken Beziehungen zwischen Farben und Momenten aus. Einige ihrer Gemälde enthalten Text. Für diese Arbeiten prägt Lee das Wort, das sie für das Werk ausgewählt hat, zuerst in die Oberfläche und trägt dann einen monochromen Farbton auf, der mit dem gewählten Wort korreliert und mit ihm zusammenwirkt. Die Farbe füllt das Wort aus und nimmt den gesamten Raum darum ein. Für Lee ist der Prozess poetisch und wesentlich für die Bedeutung des Werks.
Inspiration
In ihrer Arbeit reagiert Lee auf ihre emotionalen Erfahrungen in ihrer physischen Umgebung. Farbe ist ihre primäre visuelle Sprache. Für sie ist Farbe nicht nur selbstreferenziell. Farbe bezieht sich auch auf emotionale Zustände. Sie ist eine Art, Gefühle auszudrücken, Gedanken zu projizieren und die natürlichen Prozesse des Lebens hervorzurufen. Lee wird vom Fluss der Zeit und der Schichtung von Erfahrungen inspiriert. Sie reflektiert über Erinnerung und die Art und Weise, wie sich ihre Sicht auf die Vergangenheit mit der Ansammlung von Zeit verändert. Außerdem interessiert sie sich für Automatismus. Durch unbewusste Prozesse hat sie Verbindungen zwischen verschiedenen Kommunikationsweisen hergestellt, wie etwa die Zuordnung bestimmter Wörter zu bestimmten Farbtönen in ihrer Serie Color as Adjective. Darüber hinaus beschäftigt sich Lee mit der Neigung der Erde um ihre Achse. Die Erde ist um 23,5 Grad geneigt, eine Bedingung, die uns die Jahreszeiten so erleben lässt, wie wir es tun. Lee fragt sich, ob es hier eine Korrelation gibt zwischen unserer falschen Annahme, dass wir horizontal stehen, und anderen Annahmen, die wir treffen, wie zum Beispiel, wie sie sagt, "der Horizont der Emotionen."


Sammlungen
Werke von Lee befinden sich in mehreren öffentlichen und institutionellen Sammlungen, darunter im Seoul Museum of Art, im Youngeun Museum of Contemporary Art und im National Museum of Contemporary Art, Art Bank, Seoul, Korea. Wells Fargo hat kürzlich 16 ihrer Kunstwerke für seine Firmenkollektion erworben.
Ausstellungen
Werke von Lee Kyong wurden umfangreich in Einzel- und Gruppenausstellungen in Korea und Deutschland gezeigt. Zu den jüngsten Einzelausstellungen zählen Color as Adjective II in Chonan, Südkorea, und Feeling, Language and Color in Seoul.
Galerien
Gallery Choi, Seoul
Metagallery Laluna
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