wenn die ART Gallery zum vierten Mal die expressive geometrische Abstraktion von Ashlynn Browning präsentiert
Die schlichte Aufrichtigkeit in Brownings Werk spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie sie über ihren Arbeitsprozess spricht. „Mein Ziel ist es, ein Gleichgewicht zwischen Struktur und Zufall zu finden“, sagt Browning. Ein Teil ihres Prozesses besteht darin, unterbewusste Markierungen im Stil des abstrakten Expressionismus zu setzen, intuitiv Markierungen auf Markierungen aufzubauen, ohne Bezug auf etwas außerhalb des Gemäldes. Dann, zu einem Zeitpunkt, der sich passend anfühlt, wechselt sie und widmet sich einer bewussten Betrachtung der sich entwickelnden Bildwelt und plant ihre nächsten Schritte. Sie nennt ihren Prozess eine Mischung aus „Überlegung und Instinkt“. Browning erklärt: „Kräftige Farben werden gegen gedämpfte Farben gesetzt, geometrische Formen vermischen sich mit organischen, und Muster und Struktur spielen mit glatten Farbfeldern. Das sind Variablen, die ich in mehreren Schichten mische und übereinanderlege, bis ein stimmiges Bild entsteht.“

Bausteine
Diesen Freitag, den 11. März, wird in Columbia, South Carolina, die if ART Galerie eine Eröffnung für „Bausteine“ veranstalten, eine Einzelausstellung von Brownings neuen Gemälden. Über ihre neuen Arbeiten beschreibt Browning ihren sich entwickelnden Prozess als Künstlerin. Sie beschreibt ihre früheren Werke als abstrakte Formen, die sie als „Stellvertreter für Figuren“ bezeichnet. Browning sagt: „(Die Formen) stellten angedeutete Erzählungen dar, während sie zögerlich, schief und nachdenklich oder aufrecht und kühn selbstsicher standen. Jede zeigte eine Seite von mir.“
Mit diesem neuen Werkzyklus fühlt sich Browning mehr zu einer Untersuchung des Begriffs des Ortes hingezogen. Sie sagt: „Ich habe mit dem Stapeln und Ausrichten von Formen experimentiert und die Beziehungen zwischen ihnen erforscht… sie existieren in Gruppen und in einem eher baulichen Zusammenhang.“
Brownings Wurzeln im abstrakten Expressionismus zeigen sich in ihren Bezügen zum Unterbewussten und zur Allgemeingültigkeit ihrer Arbeit. Sie erklärt: „Die vielen Schichten in jedem Stück sprechen sowohl von der Entstehungsgeschichte des Gemäldes als auch von den verborgenen Teilen in uns selbst, die wir mit der Zeit verbergen und offenbaren. Ich weiß, dass ein Gemälde vollendet ist, wenn es zu einem eigenen Wesen geworden ist, eines mit Würde und Eigenständigkeit.“
Abgebildetes Bild: Ashlynn Browning - Bedrock, 2016, Öl auf Tafel






