Cristina Ghetti
1969
(SPAIN)
ARGENTINE
Cristina Ghetti ist eine abstrakte Malerin, deren Werk die visuellen Sprachen von Op Art, Geometrischer Abstraktion und Kinetischer Kunst mobilisiert, um die Schnittstelle von Wahrnehmung und Realität zu erforschen.
Geboren in Argentinien, lebt und arbeitet sie in Valencia, Spanien.
Ausbildung
Ghetti erwarb ihren Master of Visual Arts and Multimedia an der Polytechnischen Universität in Valencia, Spanien, wo sie ein starkes Interesse daran entwickelte, mit Experten aus angrenzenden Bereichen wie Informatikern und Mathematikern zusammenzuarbeiten.
Ihre Forschung zur Entwicklung neuer Geometrien in den bildenden Künsten gipfelte in ihrer Doktorarbeit mit dem Titel „Post Medial Geometry.“
Technik
Ghetti interessiert sich für interdisziplinäre Methoden und Werkzeuge. Sie entwickelt ihre Kompositionen am Computer und nutzt digitale Werkzeuge, um Bilder zu schaffen, die den Geist dazu verleiten, Dinge wie Bewegung und Tiefe auf einer zweidimensionalen, statischen Fläche wahrzunehmen. Anschließend übersetzt sie ihre Kompositionen in traditionelle Gemälde mit Acrylfarbe auf Leinwand. Am interessantesten an diesem Prozess ist für sie die Wahrnehmungs- und Erfahrungsbeziehung, die er offenbart. Digitale Medien ermöglichen es ihr, in eine virtuelle Umgebung einzutauchen, während die Arbeit, dieses virtuelle Bild in ein materielles Bild-Objekt mit Farbe und Leinwand zu übersetzen, Fragen darüber aufwirft, wo die Grenze zwischen Realität und Wahrnehmung gezogen werden kann.
Inspiration
In der Tradition kunsthistorischer Bewegungen wie Konkrete Kunst, Konstruktivismus, Kinetische Kunst und Op-Art sucht Ghetti nach Wegen, die Betrachter zu ermutigen, aktiv mit ihrer Kunst zu interagieren.
Inspiriert von Phänomenen wie Synästhesie, bei der eine Person einen Sinn mit den Werkzeugen eines anderen Sinnes wahrnimmt, wie das Hören von Farben oder das Sehen von Gerüchen, schafft sie in ihren Gemälden Momente, in denen der Geist unsicher ist, welche Art von Empfindung er erlebt. Die linearen, konzentrischen Muster, die sie verwendet, erzeugen sogenannte formale Redundanzen, die entscheidend sind, um die Illusion von Bewegung zu erzeugen.
Wie Künstler wie Victor Vasarely, Bridget Riley oder Jesús Rafael Soto ist Ghetti besonders neugierig darauf, welche Arten von Erfahrungen Menschen mit einem partizipativen Kunstwerk machen können, das ihre grundlegenden Annahmen herausfordert. Im Zentrum dieser Arbeit steht ein Interesse an der Wahrnehmung.
Bemerkenswertes Zitat
„Ich konzentriere mich auf die Entwicklung der Kinetischen Kunst, insbesondere der Op-Art, bei der Geometrie, Farbe, Bewegung und Klang im konzeptuellen Bereich der Abstraktion miteinander interagieren, im Kontext neuer Technologien und neuer Wege der Produktion/Verbreitung des Kunstwerks.“
Ausstellungen
Ghetti hat ihre Arbeiten umfangreich ausgestellt, darunter jüngste Ausstellungen im MACBA (Museo de Arte Contemporáneo, Buenos Aires), der Argentinischen Botschaft in Washington, DC, und im Frost Art Museum, Miami, FL, unter anderem.
Sammlungen
Ihre Arbeiten befinden sich in den ständigen Sammlungen des National Museum of Contemporary Art and Design von San José Costa Rica, des Municipal Museum of Plastic Arts Eduardo Sívori, Buenos Aires, des Provincial Museum of Fine Arts der Provinz Corrientes, des Provincial Museum von Santa Rosa, Provinz La Pampa, der Polytechnic University of Valencia, Spanien, der Max Aub Foundation und des Sculpture Park von Rincón de Ademuz, Spanien, sowie in zahlreichen privaten Sammlungen.
Galerien
Imaginart Gallery, Barcelona, Spanien
The Blink Project, Valencia, Spanien
100Kubik Gallery, Köln, Deutschland
Galería del Paseo, Punta del Este, Uruguay / Lima, Peru
Rofa projects, Washington, USA
Ai Bo Gallery, Purchase NY, USA
Sharon Fischtein fine Arts, Toronto, Kanada
Luz Botero fine arts, Panama-Stadt
Klaus Steinmetz Contemporary, San José, Costa Rica
Studiogallerymelbourne, Melbourne / Sydney, Australien

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