





#1162
Malerei
Year: 2017
Edition: Unique
Technique: Oil on canvas on wooden panel
Framed: No
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Boecker schöpft Inspiration aus den gegensätzlichen Kräften, die er in der visuellen Welt wahrnimmt. Er bringt Harmonien und Spannungen zwischen hellen und dunklen Farbtönen sowie zwischen Feldern ungebrochener Farbe und abgetragenen Schichten zum Ausdruck. Er findet Orientierung für das nächste Gemälde im Endzustand seines vorherigen Gemäldes.
Arvid Boecker ist ein deutscher abstrakter Maler, dessen Werk die Spannungen und Harmonien zwischen Farbzusammenhängen, Texturen und den Prozessen der Zeit mobilisiert. Er lebt und arbeitet in Heidelberg, Deutschland.

Ausbildung
Boecker studierte Kunstgeschichte an der Universität Trier von 1987-89 und an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, Saarbrücken, von 1989-94.
Er absolvierte Aufenthalte bei ACME Studios London, Katwijk aan Zee, NL, und Kilmuir, Isle of Skye, GB.
Technik
Boecker beginnt jedes neue Werk, indem er seine Komposition mit Bleistift skizziert. Doch letztlich geht es bei dem Werk um die Farben und Schichten, die sich mit der Zeit auf der Oberfläche entwickeln. Er baut seine Farbe in einem langsamen Prozess auf, fügt Farbschichten hinzu und entfernt sie teilweise wieder, sodass die Spuren der Erosion im Endwerk sichtbar bleiben. Die Siebdruckrakel, die er verwendet, hinterlassen ihre einzigartigen Eindrücke auf der Oberfläche und verbinden die Bildsprache der Malerei mit der des Drucks. Die allmähliche Anhäufung von Pigment vermittelt ein visuelles Gefühl von Tiefe und zugleich ein bittersüßes emotionales Empfinden, dass die Zeit vergeht. Je länger man die Oberfläche betrachtet, desto weiter kann der Geist in die zugrundeliegenden Landschaften aus Farbe und Licht wandern.
Inspiration
Boecker schöpft Inspiration aus gegensätzlichen Kräften, die er in der visuellen Welt wahrnimmt. Er bringt Harmonien und Spannungen zwischen hellen und dunklen Farbtönen sowie zwischen Flächen ungebrochener Farbe und abgenutzten Schichten hervor. Er findet Orientierung für das nächste...
Malen aus dem Endzustand seines vorherigen Gemäldes. Die Idee, dass seine Entwicklungen sich in einer Serie entfalten, lässt kreativen Schwung von einer Komposition zur nächsten wachsen. Durch die Vergleiche, die er zwischen jedem Werk und dem vorherigen anstellt, versteht er, was jedes Gemälde einzigartig macht.
Er interessiert sich auch für Zyklen, allmähliche Kräfte und den Druck, den sie ausüben. Beim Aufbau seiner Bilder ist er nicht leichtfertig, sondern bedacht und wiederholend, baut auf und schichtet.
Diese Methode entspringt einer Wertschätzung für natürliche Rhythmen und dem Wunsch, die elementaren Aspekte der Natur nachzuahmen.

Relevante Zitate
Professor Hans Gercke von der Akademie der Bildenden Künste Saarbrücken, Deutschland, schrieb über Boeckers Werk:
„Boecker nähert sich dem Malprozess stets mit einem frischen Ansatz durch die Parameter Format, Bildgröße, Segmentierung und Oberflächenstrukturierung: durch Rhythmus und Schichtung; durch das Gleichgewicht von Regel und Abweichung, Konstruktion, Eindruck und Ausdruck; durch das Horizontale und das Vertikale; und durch das Verhältnis von Farbtönen, Hell und Dunkel, Kalt und Warm; ein wahrhaft unerschöpfliches Thema, das trotz oder vielleicht gerade wegen Boeckers strenger minimalistischer Haltung und systematischem Vorgehen Redundanz vermeidet.“
Ausstellungen
Boecker hat umfangreich in Einzel- und Gruppenausstellungen ausgestellt, unter anderem in der White Cube Gallery, New York, Gallery p13, Heidelberg, ART Cologne, Factory 49, Sydney, NIAD Art Center, Richmond, CA, und Factory 49, Sydney.
Galerien
ARTAX Kunsthandel KG, Düsseldorf Galerie Grashey, Konstanz Galerie Grewenig, Heidelberg Galerie Monica Ruppert, Frankfurt
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