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Artikel: Jaanika Peerna Soloausstellung „Nicht so stille Wellen der Schwerkraft“ Eröffnung in Barcelona

Jaanika Peerna Solo Exhibition “Not So Silent Ripples of Gravity” Opening in Barcelona - Ideelart

Jaanika Peerna Soloausstellung „Nicht so stille Wellen der Schwerkraft“ Eröffnung in Barcelona

Wenn wir aufmerksam sind, bietet uns der Alltag viele Gelegenheiten, Schönheit sowohl in kleinen als auch in tiefgründigen Formen zu erleben. Doch der Alltag kann auch hektisch sein. Wir können so sehr in uns selbst versunken sein, dass wir das Wesentliche verpassen. Wer schon einmal eine Live-Zeichenperformance der Künstlerin Jaanika Peerna miterlebt hat, kennt das Gefühl, wie das Leben für einen Moment langsamer wird und die Möglichkeit geboten wird, sich auf einen flüchtigen Augenblick zu konzentrieren und etwas Schönes lebendig werden zu sehen.

Verbunden in Zeit und Raum

Am 8. April 2016 um 20:30 Uhr wird Jaanika Peerna in der Espronceda-Galerie in Barcelona eine Live-Zeichenperformance im Rahmen der Eröffnungsnacht der Ausstellung „Nicht so stille Wellen der Schwerkraft“ zeigen, die bis zum 29. April in der Galerie zu sehen ist. Bei ihrer Performance wird Peerna vom Mailänder Cellisten Lucio Corrente begleitet, mit dem sie im vergangenen Jahr bereits bei einer Live-Zeichenperformance auf einem Dach in Manhattan zusammenarbeitete.

Der Titel von Peernas Ausstellung feiert die kürzliche Bekanntgabe im Februar, dass Wissenschaftler in den Vereinigten Staaten erstmals Gravitationswellen nachweisen konnten, die unseren Planeten erreichen. Gravitationswellen sind Wellen im Raum-Zeit-Gefüge, die das Gewebe des Raumes verzerren. Sie entstehen, wenn große Massen plötzlich in Energie umgewandelt werden, etwa wenn zwei wirbelnde Schwarze Löcher aufeinandertreffen. Albert Einstein sagte die Existenz von Gravitationswellen bereits 1916 voraus.

Die rhythmische Zusammenarbeit von Peerna und Corrente wird eine abstrakte Darstellung der Raum-Zeit-Krümmung sein. Correntes Komposition wird Gravitationswellen in Musik übersetzen. Peerna wird sich in die Klänge einfügen und wie auf einer Welle getragen eine dynamische Zeichnung anfertigen, die die Bewegung ihres Körpers im Zusammenspiel mit der Musik festhält.

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Linie und Licht

Neben der Zeichnung, die Peerna während der Live-Performance am Eröffnungsabend anfertigen wird, umfasst die Ausstellung auch eine großformatige Installation von Peerna sowie eine Auswahl ihrer kleineren Werke. Peerna ließ sich stets von vergänglichen Naturerscheinungen wie Licht, Wasser und Luft inspirieren. Ihre Gemeinschaftswerke können als ästhetische Denkmäler betrachtet werden, als bildhafte Erinnerungen an Momente in der Zeit.

Peerna sagt: „Meine Elemente sind Linie und Licht; meine Materialien sind Bleistifte, Pergament und die Bewegung meines Körpers. Ich bin ein Gefäß, das feine und rauschhafte Prozesse in der Natur aufnimmt und die Erfahrungen und Impulse nutzt, um meine Arbeit zu schaffen. Ich schwimme durch tausende Schichten grauer Luft und halte jede einzelne fest. Mich interessiert der unaufhörliche Prozess des Werdens ohne Geschichte, ohne Anfang, ohne Ende – nur der gegenwärtige Moment im Wandel.

Neben der Galerie betreibt Espronceda ein vollwertiges Zentrum für zeitgenössische Kunst, das ein Residenzprogramm, Ateliers für Malerei, Bildhauerei und Multimedia sowie Räume für Aktivitäten wie Tanz, Yoga und Meditation umfasst. Es bietet außerdem eine Vielzahl von Bildungs- und Kulturworkshops, Seminaren und Veranstaltungen an. Benannt ist es nach dem spanischen Dichter der Romantik José de Espronceda, dessen Motto lautet: „Sólo quiero por riqueza la belleza sin rival“, also „Alles, was ich an Reichtum wünsche, ist unvergleichliche Schönheit.“

Abgebildet: Jaanika Peerna – Maelstrom Serie 68, 2015, 35,8 x 35,8 Zoll (nur zu Illustrationszwecken verwendet)

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