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Artikel: Die Woche in abstrakter Kunst – Das Leben ist ein Kabarett

The Week in Abstract Art – Life is a Cabaret - Ideelart

Die Woche in abstrakter Kunst – Das Leben ist ein Kabarett

Indem sie die Logik aufgaben und das Absurde umarmten, erfanden die Dadaisten die sogenannte Anti-Kunst. Doch heute sehen wir, dass ihre ästhetische Leistung die Kunst nicht zerstörte, sondern vielmehr einen monumentalen Einfluss auf das nächste Jahrhundert der Kunstgeschichte hatte. Dieses Jahr ist der 100. Jahrestag der Geburt des Dadaismus im Zürcher Cabaret Voltaire. Zwei große Ausstellungen diesen Sommer in der Heimatstadt der Bewegung feiern dieses Jubiläum. Das Hauser & Wirth Zürich präsentiert Schwitters Miró Arp mit über 100 Werken dieser immens einflussreichen Künstler, vom 12. Juni bis 18. September 2016. Und das Kunsthaus Zürich zeigt Francis Picabia: Eine Retrospektive mit über 200 Werken, die jede Facette der multidisziplinären Karriere dieses Künstlers repräsentieren.

Etwas mit Disziplin zu tun 

Das dauerhafteste Vermächtnis der Dadaisten ist die Idee, dass alles erlaubt ist. Diese Philosophie manifestiert sich heute konkret in unserem weit verbreiteten Respekt für multidisziplinäre Praxis. Künstler können sich auf eine einzelne Disziplin konzentrieren, wie Malerei, oder freie Hand haben, ihre Ideen mit jedem Medium oder Mittel auszudrücken, das sie für angemessen halten. Zum Gedenken an die Geschenke der Dadaisten hier vier Ausstellungen mit Werken multidisziplinärer Künstler und vier mit Werken von, ähm, monodisziplinären Künstlern?

Die Multis

Laszlo Moholy-Nagy - A II, 1924

Laszlo Moholy-Nagy - A II, 1924

László Moholy-Nagy: Future Present im Guggenheim, NY

27. Mai – 7. September 2016

László Moholy-Nagy ist einer der erfolgreichsten multidisziplinären Künstler der Geschichte. Der in Ungarn geborene Künstler war ein erfolgreicher Maler, Bildhauer, Fotograf, Filmemacher, Grafikdesigner, Bühnenbildner und Schriftsteller. Er lehrte am Bauhaus und gründete das Chicago Institute of Design. Diese umfassende Ausstellung zeigt mehr als 300 seiner Werke.

Etel Adnan - Kunstwerke aus der Ausstellung Das Gewicht der Welt

Etel Adnan - Kunstwerke aus der Ausstellung Das Gewicht der Welt

Etel Adnan: Das Gewicht der Welt in den Serpentine Galleries, London

2. Juni – 11. September 2016

Die 91-jährige Etel Adnan ist Dichterin, Essayistin, Objektkünstlerin sowie figurative und abstrakte Malerin. Geboren in Beirut, wurde ihre Arbeit international umfangreich gezeigt, unter anderem im Whitney Museum in New York. Dies ist ihre erste institutionelle öffentliche Ausstellung im Vereinigten Königreich und umfasst das gesamte Spektrum ihres kreativen Schaffens.

Dora Maurer - Quod Libet 39, 1999

Dora Maurer - Quod Libet 39, 1999

Dóra Maurer: 6 von 5 bei White Cube Mason's Yard, London

24. Mai – 9. Juli 2016

Als Pionierin der Konzeptkunst hat diese in Ungarn geborene Künstlerin umfangreiche Beiträge zu Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie und Filmkunst geleistet. Diese Ausstellung zeigt Werke aus den letzten 50 Jahren ihrer international anerkannten Karriere.

Dora Maurer - Quod Libet 39, 1999

Ricardo Alcaide - Falling, 2016

Ricardo Alcaide: Down the Line bei Johannes Vogt, NY

8. Juni – 8. Juli 2016

Der venezolanische Künstler Ricardo Alcaide ist vom „Missverständnis der Moderne“ beeinflusst. Seine facettenreichen Installationen rücken die schockierenden und weit verbreiteten Wege in den Fokus, auf denen der Fortschritt zeitgenössische Landschaften deformiert hat.

Die Monos

James Turrell - Installation, 1968 Projektion

James Turrell - Installation, 1968 Projektion

James Turrell bei PACE New York und PACE Palo Alto

NY: 6. Mai – 18. Juni 2016; Palo Alto: 28. April – 30. Juli 2016

Als einflussreichstes Mitglied der Light and Space-Bewegung ist James Turrell der perfekte Botschafter einer monodisziplinären Kunstpraxis. Obwohl jede seiner makellosen Installationen einzigartig ist, hat sein konsequenter Fokus auf die Nutzung von Licht, Schatten und Raum zur Schaffung kontemplativer Umgebungen eine ikonische und sofort erkennbare Ästhetik geschaffen.

Stanley Whitney - Kunstwerk aus der Ausstellung Radikale Zeiten

Stanley Whitney: Radikale Zeiten in der Lisson Gallery, Bell Street, London

20. Mai – 2. Juli 2016

Seit vier Jahrzehnten verfeinert Stanley Whitney seine Color-Field-Praxis. Beeinflusst von Jazz und Minimalismus komponiert Whitney Felder aus gestapelten, mehrfarbigen geometrischen Formen, die die flache Ästhetik seiner Vorgänger durch gestische Pinselstriche, die seine Künstlerhand offenbaren, herausfordern.

Kwon Young-woo - Ohne Titel, 1996

Kwon Young-woo - Ohne Titel, 1996

Kwon Young-woo bei Blum & Poe, NY

1. Juni – 1. Juli 2016

Young-woo ist ein Gründer der koreanischen Dansaekhwa-Bewegung. Seine monochromen abstrakten Gemälde konzentrieren sich auf gedämpfte Farbtöne sowie organische Texturen und Muster. Dies ist Young-woos erste Einzelausstellung in New York.

Holly Miller - Kunstwerk

Holly Miller - Kunstwerk

Holly Miller: Dynamische Kraft / Wahre Farben in der Galerie du Tableau, Marseille, Frankreich

6. Juni – 18. Juni 2016

Holly Miller’s Praxis konzentriert sich auf Linie. Einmal beschrieben als „die mystische Verbindung von Lucio Fontana und Agnes Martin“, schneidet Miller Löcher in die Oberfläche ihrer hartkantigen abstrakten Gemälde und zieht Fäden durch die Löcher, um dreidimensionale Linien zu schaffen. Aus der Ferne scheinen die Linien gemalt zu sein. Bei näherer Betrachtung offenbaren sich zusätzliche Dimensionen.

Ausgewähltes Bild: Hans Arp - Geometrische Collage (Collage géometrique), 1918

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