




Framing
Projekte
Year: 2021
Edition: Unique
Technique: Industrial acrylic paint on concrete
Framed: No
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All artworks on IdeelArt are original, signed, delivered directly from the artist's studio, and come with a certificate of authenticity.„Framing“ ist eine ortsspezifische Bodenintervention, die von Daniel Göttin im Rahmen des monumentalen Projekts „Orange Pathway“ geschaffen wurde. Beauftragt für die Fremantle Biennale 2021 (mit dem Titel CROSSING), erstreckt sich dieses Gemeinschaftswerk über eine 500 Meter lange Strecke des Fußgängerwegs zwischen der Old Traffic Bridge und der Stirling Bridge in Fremantle, Australien. Göttins individueller Beitrag, „Framing“, nimmt etwa 40 Meter dieses begehbaren Bandes ein und verwandelt einen funktionalen Betonweg in ein rhythmisches, nicht-objektives Erlebnis.
Künstlerische Vision & Technik
Als Kernmitglied des Australian Centre for Concrete Art (AC4CA) brachte Göttin seine charakteristische minimalistische Strenge auf den Boden unter den Füßen der Betrachter. Mit wetterfester Außenfarbe schuf er eine Abfolge von kräftigen, geometrischen „Rahmen“ in Schwarz, Orange und Weiß, die direkt mit den vorhandenen Fugen der Betonplatten interagieren.
Das Werk fungiert als visuelles Metronom für die Fußgänger. Indem Göttin Abschnitte des Weges „einrahmt“, lenkt er die Aufmerksamkeit auf den physischen Akt des Gehens und ermutigt die Spaziergänger, sich mit der Räumlichkeit und Materialität des Pfades auseinanderzusetzen. Das lebendige Orange, die verbindende Farbe des Gemeinschaftsprojekts, dient als gut sichtbarer Marker in der Küstenlandschaft und verbindet die industrielle Hafenumgebung mit der Präzision der Hard-Edge-Abstraktion.
Kontext & Bedeutung
Der Orange Pathway ist ein Meilenstein für das AC4CA-Kollektiv und umfasst Beiträge von dreizehn führenden internationalen und australischen Künstlern. Dieses „Legacy Artwork“ wurde so konzipiert, dass es dauerhaft erhalten bleibt und als physische Manifestation der Ideale der Gruppe dient: De Stijl, Minimalismus und die Transformation von Gemeinschaftsräumen durch nicht-repräsentative Kunst. Im Kontext des Biennale-Themas CROSSING hebt Göttins Abschnitt die Grenzen und Übergänge hervor, die wir täglich durchqueren, und verwandelt einen einfachen Spaziergang in ein kuratiertes ästhetisches Ereignis.
Wichtige technische Details:
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Abmessungen: Ca. 200 cm x 4000 cm (6,5' x 131').
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Gesamtlänge des Projekts: 500 m (begehbarer Weg).
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Medium: Ortsspezifische Bodenmalerei.
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Materialien: Hochbeständige Außenfarbe für Gehwege.
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Standort: Zwischen den Brücken, Fremantle/Ost-Fremantle, Australien.
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Auftraggeber: Fremantle Biennale 2021.
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Kooperationsgruppe: AC4CA (Australian Centre for Concrete Art).
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Jahr: 2021.
Bringen Sie Kunst in Ihren Raum
Dieses Projekt zeigt die Fähigkeit unserer Künstler, monumentale, maßgeschneiderte Werke für öffentliche, gewerbliche oder private Umgebungen zu schaffen – von urbanen Wandmalereien bis hin zu spezialisierten architektonischen Bodeninterventionen. IdeelArt lädt Sie ein, eine einzigartige, ortsspezifische Installation in Auftrag zu geben, die auf den technischen und emotionalen Charakter Ihres Projekts abgestimmt ist. Für Anfragen zu maßgeschneiderter öffentlicher Kunst oder monumentalen abstrakten Werken wenden Sie sich bitte an unser Kuratorenteam.
Daniel Göttin ist ein Schweizer Künstler, dessen Arbeit sich zwischen ortsspezifischen Projekten und farbigen oder bemalten Objekten für Wände aufteilt. Er lebt und arbeitet in Basel.
Ausbildung / Aufenthalte
Ursprünglich als technischer Zeichner für ein Ingenieurbüro tätig, begann Daniel Göttin später an der Schule für Gestaltung Basel, wo er 1990 seinen Abschluss machte.
Er absolvierte Künstlerresidenzen bei der Fremantle Art Foundation (jetzt Artsource) in Australien 1990, der Chinati Foundation von Donald Judd in Marfa, Texas 1993, dem Shed im Eisenwerk, Schweiz 1994, dem :artist:network in New York 2005 sowie im Youkobo Art Space in Tokio 2007 und 2013/2014.
Technik
Göttin arbeitet mit gängigen industriellen Materialien wie Farbe, Klebeband, Holz, Metall, Polystyrol, Kunststoff und Teppich. Das Konzept einer Installation richtet sich nach dem Ort und seinen Bedingungen. Für seine Objekte und Gemälde verwendet er ähnliche Materialien, untersucht die subjektive Natur der Wahrnehmung und reagiert spielerisch auf die Eigenschaften architektonischer Räume. Seine Werke aus Aluminium und bemaltem MDF lenken die Aufmerksamkeit auf den Raum innerhalb des Objekts, heben das Zusammenspiel von Licht und Schatten hervor und schaffen so eine neue Wahrnehmungsqualität zwischen konkreter und abstrakter Realität.
Inspiration
Sein künstlerischer Hintergrund bezieht sich hauptsächlich auf Minimal Art, Konkrete Kunst und Konzeptkunst. Neben diesen Strömungen integriert er auch Aspekte von Dada/Merz, Konstruktivismus und Arte Povera. Seit über 25 Jahren konzentriert sich Göttin auf die Schaffung temporärer und permanenter ortsspezifischer Installationen, öffentliche Kunst, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Drucke.
Wichtige Zitate
„Daniels Kunst besitzt Klarheit und Nachdenklichkeit. Doch diese Klarheit ist nicht das Ergebnis einer festen oder sich wiederholenden Position oder Strategie. Stattdessen ist seine Kunst iterativ und reagiert auf wechselnde Bedingungen und Umgebungen. Verschiedene Aspekte seiner Arbeit, sowohl die Wandstücke als auch die für die Wand geschaffenen Objekte, stehen in Beziehung zueinander und reflektieren sich gegenseitig. Es gibt eine Ganzheit in dem, was Daniel als Einheit bezeichnet – sein Gesamtwerk.“ (Chris Ashley, Minus Space)
Bemerkenswerte Auszeichnungen
Daniel Göttin erhielt Stipendien von der Stadt Basel, Schweiz.
Ausstellungen
Göttin hat seit 1990 über 60 Einzelausstellungen und Projekte in Museen, Galerien und öffentlichen Sammlungen in Europa, Japan, Australien, Mexiko und den Vereinigten Staaten organisiert.
Gemeinsam mit seiner Partnerin Gerda Maise gründete er 1998 den Kunstraum Hebel_121 in Basel, der eine Plattform für installative Ausstellungen bietet. Hebel_121 zeigt weiterhin innovative Kunst.
Wenger, Zürich, Schweiz
Conny Dietzschold, Sydney, Australien
Gen, Tokio, Japan
Minus Space, Brooklyn, NY
Foto-Credits (von oben)
- Daniel Göttin
- Stefan Altenburger Photography Zürich
- Serge Hasenböhler
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