









Spannung
Projekte
Year: 2026
Edition: Unique
Technique: Industrial tension bands, colored lights and artworks
Framed: No
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Try artworks at home with our 30-day return and money back guarantee.SECURITY
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All artworks on IdeelArt are original, signed, delivered directly from the artist's studio, and come with a certificate of authenticity."Spannung" (ein deutscher Begriff, der sowohl Spannung als auch Spannung (elektrisch) bedeutet) ist eine immersive ortsspezifische Installation, geschaffen vom in Basel ansässigen Künstlerduo Daniel Göttin und Gerda Maise. Realisiert in der Pfeilerhalle des E-Werk Freiburg im Jahr 2026, würdigt dieses Gemeinschaftswerk die Geschichte des Gebäudes als ehemaliges Kraftwerk. Indem sie den unterirdischen Industrie-Raum aktivieren, verwandeln die Künstler eine einst funktionale Infrastruktur in ein sinnliches Labyrinth aus Licht und struktureller Kraft.
Künstlerische Vision & Technik
Die Installation ist ein Meisterstück kollaborativer Intervention. Daniel Göttin nutzt die rhythmischen Betonsäulen der Halle als Verankerungen für ein weitläufiges Netzwerk aus schwarzen industriellen Spannbändern. Diese Bänder werden quer durch den Raum gespannt, um ein physisches Labyrinth zu schaffen, das den Weg und die Wahrnehmung der Hallenarchitektur neu definiert.
Ergänzend zu dieser strukturellen Spannung bringt Gerda Maise atmosphärisches farbiges Licht in den dunklen Keller. Durch die strategische Platzierung von roten, grünen und blauen Lichtquellen wird die funktionale Industrieumgebung aufgelöst und durch eine chromatische Landschaft ersetzt. Das Zusammenspiel zwischen den massiven Betonsäulen, den scharfen Linien der Spannbänder und der leuchtenden Aura des Lichts erzeugt einen Zustand permanenter visueller "Spannung" und verankert den Betrachter in einem gesteigerten Bewusstseinszustand.
Kontext & Bedeutung
Geschaffen als Mittelpunkt zum 30-jährigen Jubiläum des E-Werk Freiburg, erforscht Spannung die Beziehung zwischen architektonischem Gedächtnis und zeitgenössischer Abstraktion. Das Projekt lädt Besucher ein, einen "Nicht-Ort" (einen Versorgungskeller) als Ort tiefgreifender ästhetischer Kontemplation zu erleben. Durch die Verbindung von Göttins Konkreter Kunst-Hintergrund und Maises atmosphärischer Beleuchtung zeigt das Werk, wie ortsspezifische Kunst industrielles Erbe neu beleben kann, indem ein historisches Relikt in eine lebendige, "aufgeladene" Umgebung verwandelt wird.
Kunst in Ihren Raum bringen
Dieses Projekt zeigt die Fähigkeit unserer Künstler, sich mit monumentalen urbanen Maßstäben auseinanderzusetzen, von dauerhaften öffentlichen Skulpturen bis hin zu temporären, wirkungsvollen räumlichen Interventionen. IdeelArt lädt Sie ein, eine einzigartige, ortsspezifische Installation zu beauftragen, die auf den architektonischen und emotionalen Charakter Ihres Projekts zugeschnitten ist. Für Anfragen zu maßgeschneiderten strukturellen Installationen oder monumentalen Gemeinschaftswerken kontaktieren Sie bitte unser Kuratorenteam.
Daniel Göttin ist ein Schweizer Künstler, dessen Arbeit sich zwischen ortsspezifischen Projekten und farbigen oder bemalten Objekten für Wände aufteilt. Er lebt und arbeitet in Basel.
Ausbildung / Aufenthalte
Ursprünglich als technischer Zeichner für ein Ingenieurbüro tätig, begann Daniel Göttin später an der Schule für Gestaltung Basel, wo er 1990 seinen Abschluss machte.
Er absolvierte Künstlerresidenzen bei der Fremantle Art Foundation (jetzt Artsource) in Australien 1990, der Chinati Foundation von Donald Judd in Marfa, Texas 1993, dem Shed im Eisenwerk, Schweiz 1994, dem :artist:network in New York 2005 sowie im Youkobo Art Space in Tokio 2007 und 2013/2014.
Technik
Göttin arbeitet mit gängigen industriellen Materialien wie Farbe, Klebeband, Holz, Metall, Polystyrol, Kunststoff und Teppich. Das Konzept einer Installation richtet sich nach dem Ort und seinen Bedingungen. Für seine Objekte und Gemälde verwendet er ähnliche Materialien, untersucht die subjektive Natur der Wahrnehmung und reagiert spielerisch auf die Eigenschaften architektonischer Räume. Seine Werke aus Aluminium und bemaltem MDF lenken die Aufmerksamkeit auf den Raum innerhalb des Objekts, heben das Zusammenspiel von Licht und Schatten hervor und schaffen so eine neue Wahrnehmungsqualität zwischen konkreter und abstrakter Realität.
Inspiration
Sein künstlerischer Hintergrund bezieht sich hauptsächlich auf Minimal Art, Konkrete Kunst und Konzeptkunst. Neben diesen Strömungen integriert er auch Aspekte von Dada/Merz, Konstruktivismus und Arte Povera. Seit über 25 Jahren konzentriert sich Göttin auf die Schaffung temporärer und permanenter ortsspezifischer Installationen, öffentliche Kunst, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Drucke.
Wichtige Zitate
„Daniels Kunst besitzt Klarheit und Nachdenklichkeit. Doch diese Klarheit ist nicht das Ergebnis einer festen oder sich wiederholenden Position oder Strategie. Stattdessen ist seine Kunst iterativ und reagiert auf wechselnde Bedingungen und Umgebungen. Verschiedene Aspekte seiner Arbeit, sowohl die Wandstücke als auch die für die Wand geschaffenen Objekte, stehen in Beziehung zueinander und reflektieren sich gegenseitig. Es gibt eine Ganzheit in dem, was Daniel als Einheit bezeichnet – sein Gesamtwerk.“ (Chris Ashley, Minus Space)
Bemerkenswerte Auszeichnungen
Daniel Göttin erhielt Stipendien von der Stadt Basel, Schweiz.
Ausstellungen
Göttin hat seit 1990 über 60 Einzelausstellungen und Projekte in Museen, Galerien und öffentlichen Sammlungen in Europa, Japan, Australien, Mexiko und den Vereinigten Staaten organisiert.
Gemeinsam mit seiner Partnerin Gerda Maise gründete er 1998 den Kunstraum Hebel_121 in Basel, der eine Plattform für installative Ausstellungen bietet. Hebel_121 zeigt weiterhin innovative Kunst.
Wenger, Zürich, Schweiz
Conny Dietzschold, Sydney, Australien
Gen, Tokio, Japan
Minus Space, Brooklyn, NY
Foto-Credits (von oben)
- Daniel Göttin
- Stefan Altenburger Photography Zürich
- Serge Hasenböhler
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