



Interface
Projekte
Year: 2024
Edition: Unique
Technique: Aluminum tubes and black industrial stretch foil.
Framed: No
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All artworks on IdeelArt are original, signed, delivered directly from the artist's studio, and come with a certificate of authenticity.„Interface“ (auch dokumentiert als Strukturgebilde 3) ist eine temporäre ortsspezifische Intervention, die von Daniel Göttin für das Programm 2024 Kunst/interventionen im öffentlichen Raum in Basel geschaffen wurde. Am 2. August 2024 im St. Johanns Park installiert, war das Werk Teil der kooperativen Reihe „Architekturen des Gesprächs“. Unterstützt vom Swisslos-Fonds Basel-Stadt fungierte diese skelettartige Struktur als soziales und räumliches „Interface“ und definierte die Parklandschaft für einen einzigen, eindrucksvollen Tag neu.
Künstlerische Vision & Technik
Die Installation besteht aus einem leichten, geometrischen Gerüst aus polierten Aluminiumrohren. Ganz im Sinne von Göttins Interesse am Dialog zwischen Leere und Volumen ist die skelettartige Struktur teilweise mit schwarzer industrieller Stretchfolie „verkleidet“. Diese diagonalen Bänder aus dunklem Material erzeugen eine visuelle Spannung zum silbernen Rahmen, spielen mit dem Sonnenlicht und werfen rhythmische Schatten auf das Gras.
Das Werk erforscht das Konzept von Transparenz versus Opazität. Durch die Schaffung einer „offenen“ architektonischen Form lädt Göttin den Betrachter ein, durch das Werk hindurchzuschauen, statt nur darauf zu blicken. Die Struktur fungiert als physisches „Interface“ zwischen der natürlichen Umgebung des Parks und den industriellen Materialien moderner Bauweise und regt so zu einem Gespräch darüber an, wie wir öffentlichen Raum bewohnen und wahrnehmen.
Kontext & Bedeutung
Als Teil der Architekturen des Gesprächs-Reihe war Göttins Werk eines von vier „Strukturgebilden“, die den Dialog fördern sollten. In einem Park – einem klassischen Ort für gesellschaftliches Zusammenkommen – dient das Werk als stiller Protagonist, der Bewegung und Sichtachsen organisiert. Es veranschaulicht Göttins Meisterschaft der Konkreten Kunst, bei der Material und Raum die Hauptthemen sind. Das Projekt hebt die Fähigkeit des Künstlers hervor, mit „minimalem Gewicht“ eine „maximale Präsenz“ zu schaffen – ein wiederkehrendes Thema in seiner lebenslangen Erforschung ortsspezifischer Interventionen.
Wichtige technische Details
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Titel: Interface (Strukturgebilde 3).
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Abmessungen: Monumentaler skelettartiger Maßstab.
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Medium: Ortsspezifische öffentliche Intervention.
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Materialien: Aluminiumrohre und schwarze industrielle Stretchfolie.
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Ort: St. Johanns Park, Basel, Schweiz.
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Veranstaltung: Architekturen des Gesprächs (A.d.G.) / Basel 2024.
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Jahr: 2024.
Bringen Sie Kunst in Ihren Raum
Dieses Projekt zeigt die Fähigkeit unserer Künstler, sich mit monumentalen urbanen Maßstäben auseinanderzusetzen – von permanenten öffentlichen Skulpturen bis hin zu temporären, wirkungsvollen räumlichen Interventionen. IdeelArt lädt Sie ein, eine einzigartige, ortsspezifische Installation zu beauftragen, die auf den architektonischen und emotionalen Charakter Ihres Projekts zugeschnitten ist. Für Anfragen zu maßgeschneiderten strukturellen Installationen oder monumentalen abstrakten Werken wenden Sie sich bitte an unser Kuratorenteam.
Daniel Göttin ist ein Schweizer Künstler, dessen Arbeit sich zwischen ortsspezifischen Projekten und farbigen oder bemalten Objekten für Wände aufteilt. Er lebt und arbeitet in Basel.
Ausbildung / Aufenthalte
Ursprünglich als technischer Zeichner für ein Ingenieurbüro tätig, begann Daniel Göttin später an der Schule für Gestaltung Basel, wo er 1990 seinen Abschluss machte.
Er absolvierte Künstlerresidenzen bei der Fremantle Art Foundation (jetzt Artsource) in Australien 1990, der Chinati Foundation von Donald Judd in Marfa, Texas 1993, dem Shed im Eisenwerk, Schweiz 1994, dem :artist:network in New York 2005 sowie im Youkobo Art Space in Tokio 2007 und 2013/2014.
Technik
Göttin arbeitet mit gängigen industriellen Materialien wie Farbe, Klebeband, Holz, Metall, Polystyrol, Kunststoff und Teppich. Das Konzept einer Installation richtet sich nach dem Ort und seinen Bedingungen. Für seine Objekte und Gemälde verwendet er ähnliche Materialien, untersucht die subjektive Natur der Wahrnehmung und reagiert spielerisch auf die Eigenschaften architektonischer Räume. Seine Werke aus Aluminium und bemaltem MDF lenken die Aufmerksamkeit auf den Raum innerhalb des Objekts, heben das Zusammenspiel von Licht und Schatten hervor und schaffen so eine neue Wahrnehmungsqualität zwischen konkreter und abstrakter Realität.
Inspiration
Sein künstlerischer Hintergrund bezieht sich hauptsächlich auf Minimal Art, Konkrete Kunst und Konzeptkunst. Neben diesen Strömungen integriert er auch Aspekte von Dada/Merz, Konstruktivismus und Arte Povera. Seit über 25 Jahren konzentriert sich Göttin auf die Schaffung temporärer und permanenter ortsspezifischer Installationen, öffentliche Kunst, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Drucke.
Wichtige Zitate
„Daniels Kunst besitzt Klarheit und Nachdenklichkeit. Doch diese Klarheit ist nicht das Ergebnis einer festen oder sich wiederholenden Position oder Strategie. Stattdessen ist seine Kunst iterativ und reagiert auf wechselnde Bedingungen und Umgebungen. Verschiedene Aspekte seiner Arbeit, sowohl die Wandstücke als auch die für die Wand geschaffenen Objekte, stehen in Beziehung zueinander und reflektieren sich gegenseitig. Es gibt eine Ganzheit in dem, was Daniel als Einheit bezeichnet – sein Gesamtwerk.“ (Chris Ashley, Minus Space)
Bemerkenswerte Auszeichnungen
Daniel Göttin erhielt Stipendien von der Stadt Basel, Schweiz.
Ausstellungen
Göttin hat seit 1990 über 60 Einzelausstellungen und Projekte in Museen, Galerien und öffentlichen Sammlungen in Europa, Japan, Australien, Mexiko und den Vereinigten Staaten organisiert.
Gemeinsam mit seiner Partnerin Gerda Maise gründete er 1998 den Kunstraum Hebel_121 in Basel, der eine Plattform für installative Ausstellungen bietet. Hebel_121 zeigt weiterhin innovative Kunst.
Wenger, Zürich, Schweiz
Conny Dietzschold, Sydney, Australien
Gen, Tokio, Japan
Minus Space, Brooklyn, NY
Foto-Credits (von oben)
- Daniel Göttin
- Stefan Altenburger Photography Zürich
- Serge Hasenböhler
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