






Station to Station
Projekte
Year: 2016
Edition: Unique
Technique: Paint, wood, industrial adhesive tape on buildings
Framed: No
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All artworks on IdeelArt are original, signed, delivered directly from the artist's studio, and come with a certificate of authenticity.„Station to Station“ ist eine groß angelegte urbane Intervention des Schweizer Künstlers Daniel Göttin für die erste Saitama Triennale 2016 in Japan. Das Projekt erstreckt sich über eine 1,2 km lange Promenade, bekannt als Hana to Midori no Sanpomichi (Blumen- und Grünpromenade), und verbindet den Bahnhof Musashi-Urawa mit dem Besshonuma-Park. Das Werk ist eine rhythmische Reise durch die Stadt, bestehend aus sechs verschiedenen Teilen: ein Tor, vier Stationen und eine Brücke.
Künstlerische Vision & Technik
Göttin nutzt seinen charakteristischen minimalistischen Wortschatz, um die urbane Landschaft „neu zu lesen“. Durch die Anwendung einer kräftigen, gegenstandsfreien Farbpalette aus leuchtendem Orange und tiefem Industriemarineblau verwandelt er funktionale Strukturen – Brückenunterführungen, Geländer und Gehwege – in eine Reihe von Wahrnehmungsmarkern.
Die „Stationen“ fungieren als architektonische Pergolen, die einen Farbentunnel schaffen, der den Weg des Betrachters einrahmt und zu einem langsameren, bewussteren Bewegen durch den Raum anregt. An den Geländern erzeugen subtile orangefarbene Klebebandmarkierungen ein visuelles „Stakkato“, das einen routinemäßigen Spaziergang in ein rhythmisches Erlebnis verwandelt. Die Abschnitte „Tor“ und „Brücke“ verwenden massive Farbflächen, um die verborgene Geometrie der schweren städtischen Infrastruktur hervorzuheben und die „unsichtbare“ Architektur der Überführung plötzlich und unbestreitbar präsent zu machen.
Kontext & Bedeutung
Im Auftrag zum Thema „Die Zukunft gestalten!“ erforscht Göttins Werk, wie Kunst als Navigationshilfe in einer modernen Megalopolis fungieren kann. Anstatt ein Objekt in einem Raum zu platzieren, behandelt er die gesamte 1,2 km lange Strecke als eine einzige, lebendige Leinwand. Das Projekt ist ein Meisterstück der Standortbezogenheit und zeigt, wie minimale Eingriffe – Farbe und Linie – die soziale und emotionale Frequenz einer öffentlichen Verkehrsader grundlegend verändern können.
Wichtige technische Details
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Maßstab: 1,2 km lange lineare Promenade.
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Bestandteile: 1 Tor, 4 Stationen, 1 Brücke.
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Medium: Standortbezogene urbane Intervention.
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Materialien: Farbe, Holz, industrielles Klebeband.
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Ort: Saitama (Großraum Tokio), Japan.
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Themen: Urbane Navigation, Minimalismus, architektonische Wahrnehmung.
Bringen Sie Kunst in Ihren Raum
Dieses Projekt zeigt die Fähigkeit unserer Künstler, monumentale, maßgeschneiderte Werke für öffentliche, gewerbliche oder private Umgebungen zu schaffen – von urbanen Interventionen im großen Maßstab bis hin zu spezialisierten architektonischen Farbkennzeichnungen. IdeelArt lädt Sie ein, eine einzigartige, standortbezogene Installation zu beauftragen, die auf den technischen und emotionalen Charakter Ihres Projekts zugeschnitten ist. Für Anfragen zu individuellen Wandgemälden, urbanen Interventionen oder monumentalen abstrakten Werken wenden Sie sich bitte an unser Kuratorenteam.
Daniel Göttin ist ein Schweizer Künstler, dessen Arbeit sich zwischen ortsspezifischen Projekten und farbigen oder bemalten Objekten für Wände aufteilt. Er lebt und arbeitet in Basel.
Ausbildung / Aufenthalte
Ursprünglich als technischer Zeichner für ein Ingenieurbüro tätig, begann Daniel Göttin später an der Schule für Gestaltung Basel, wo er 1990 seinen Abschluss machte.
Er absolvierte Künstlerresidenzen bei der Fremantle Art Foundation (jetzt Artsource) in Australien 1990, der Chinati Foundation von Donald Judd in Marfa, Texas 1993, dem Shed im Eisenwerk, Schweiz 1994, dem :artist:network in New York 2005 sowie im Youkobo Art Space in Tokio 2007 und 2013/2014.
Technik
Göttin arbeitet mit gängigen industriellen Materialien wie Farbe, Klebeband, Holz, Metall, Polystyrol, Kunststoff und Teppich. Das Konzept einer Installation richtet sich nach dem Ort und seinen Bedingungen. Für seine Objekte und Gemälde verwendet er ähnliche Materialien, untersucht die subjektive Natur der Wahrnehmung und reagiert spielerisch auf die Eigenschaften architektonischer Räume. Seine Werke aus Aluminium und bemaltem MDF lenken die Aufmerksamkeit auf den Raum innerhalb des Objekts, heben das Zusammenspiel von Licht und Schatten hervor und schaffen so eine neue Wahrnehmungsqualität zwischen konkreter und abstrakter Realität.
Inspiration
Sein künstlerischer Hintergrund bezieht sich hauptsächlich auf Minimal Art, Konkrete Kunst und Konzeptkunst. Neben diesen Strömungen integriert er auch Aspekte von Dada/Merz, Konstruktivismus und Arte Povera. Seit über 25 Jahren konzentriert sich Göttin auf die Schaffung temporärer und permanenter ortsspezifischer Installationen, öffentliche Kunst, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Drucke.
Wichtige Zitate
„Daniels Kunst besitzt Klarheit und Nachdenklichkeit. Doch diese Klarheit ist nicht das Ergebnis einer festen oder sich wiederholenden Position oder Strategie. Stattdessen ist seine Kunst iterativ und reagiert auf wechselnde Bedingungen und Umgebungen. Verschiedene Aspekte seiner Arbeit, sowohl die Wandstücke als auch die für die Wand geschaffenen Objekte, stehen in Beziehung zueinander und reflektieren sich gegenseitig. Es gibt eine Ganzheit in dem, was Daniel als Einheit bezeichnet – sein Gesamtwerk.“ (Chris Ashley, Minus Space)
Bemerkenswerte Auszeichnungen
Daniel Göttin erhielt Stipendien von der Stadt Basel, Schweiz.
Ausstellungen
Göttin hat seit 1990 über 60 Einzelausstellungen und Projekte in Museen, Galerien und öffentlichen Sammlungen in Europa, Japan, Australien, Mexiko und den Vereinigten Staaten organisiert.
Gemeinsam mit seiner Partnerin Gerda Maise gründete er 1998 den Kunstraum Hebel_121 in Basel, der eine Plattform für installative Ausstellungen bietet. Hebel_121 zeigt weiterhin innovative Kunst.
Wenger, Zürich, Schweiz
Conny Dietzschold, Sydney, Australien
Gen, Tokio, Japan
Minus Space, Brooklyn, NY
Foto-Credits (von oben)
- Daniel Göttin
- Stefan Altenburger Photography Zürich
- Serge Hasenböhler
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