





Wegweiser
Projekte
Year: 2020
Edition: Unique
Technique: Industrial acrylic paint on concrete
Framed: No
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Try artworks at home with our 30-day return and money back guarantee.SECURITY
All payments on IdeelArt are fully secured.AUTHENTICITY
All artworks on IdeelArt are original, signed, delivered directly from the artist's studio, and come with a certificate of authenticity.Wegweiser" (Wegweiser) ist ein monumentales, ortsspezifisches Wand- und Deckenbild des Schweizer Künstlers Daniel Göttin. Im Auftrag der IBA Basel 2020 (Internationale Bauausstellung) im Rahmen des Programms "Active Stations" (Aktive Bahnhöfe) entstand das Projekt in einem stark frequentierten Fußgängertunnel am Rathaus, neben dem Hauptbahnhof in Lörrach, Deutschland. Die Intervention hatte zum Ziel, einen zuvor dunklen, funktionalen Durchgangsraum radikal in ein lebendiges, organisiertes urbanes Wahrzeichen zu verwandeln, das die Sicherheit und Orientierung der Pendler verbessert.
Künstlerische Vision & Technik
Dem Namen entsprechend nutzt das Projekt die Sprache der Konkreten Kunst als funktionales Navigationsmittel. Die Installation ist in fünf verschiedene Abschnitte unterteilt und verwendet eine Primärfarbenpalette aus Signalgelb, Karminrot und Ultramarinblau, die einen Kontrast zur rohen Beton- und Sandsteinarchitektur bildet.
Die gelben Dreiecksformen in den ersten Abschnitten erzeugen eine dynamische Perspektive, die den Fußgänger in den Tunnel zieht. In den zentralen Bereichen markieren rote Blöcke bedeutende Eckpunkte, während die Treppenabschnitte kräftige blaue Dreiecke nutzen, um die vertikale Bewegung zu unterstützen. Das Deckenbild zeigt rhythmische Streifen, die die Länge des Tunnels gliedern und den Raum zu einer zusammenhängenden, begehbaren Komposition ordnen. Durch das Auftragen dieser geometrischen "Wegweiser" verwandelt Göttin die Architektur in ein immersives, dreidimensionales Gemälde.
Kontext & Bedeutung
Als Teil der städtebaulichen Strategie der IBA Basel erforscht Wegweiser das Potenzial von Verkehrsknotenpunkten, hochwertige öffentliche Räume statt bloßer "Nicht-Orte" zu werden. Göttin zeigt meisterhaft, wie konstruktive Kunst eine psychologische Funktion erfüllen kann: Sie verringert das Gefühl der Enge in unterirdischen Durchgängen und ersetzt es durch Klarheit und visuelle Ansprache. Es ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie minimalistische, gegenstandslose Kunst städtische Infrastruktur vermenschlichen und durch ästhetische Ordnung ein Sicherheitsgefühl schaffen kann.
Wichtige technische Details
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Umfang: Vollständige Intervention im Unterführungstunnel (5 Abschnitte), einschließlich Wände, Decken und Treppen.
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Medium: Ortsspezifische Wand- und Deckenmalerei.
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Materialien: Hochbeständige industrielle Acrylfarbe auf Beton und Putz.
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Standort: Fußgängertunnel, Rathaus/Hauptbahnhof, Lörrach, Deutschland.
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Programm: IBA Basel 2020 – "Active Stations."
Bringen Sie Kunst in Ihren Raum
Dieses Projekt zeigt die Fähigkeit unserer Künstler, sich mit monumentalen urbanen Maßstäben auseinanderzusetzen – von funktionalen Navigationssystemen bis hin zu immersiven Farberlebnissen. IdeelArt lädt Sie ein, eine einzigartige, ortsspezifische Installation zu beauftragen, die auf den architektonischen und emotionalen Charakter Ihres Projekts abgestimmt ist. Für Anfragen zu öffentlichen Wandbildern, Verkehrsintegrationen oder großformatigen abstrakten Werken wenden Sie sich bitte an unser Kuratorenteam.
Daniel Göttin ist ein Schweizer Künstler, dessen Arbeit sich zwischen ortsspezifischen Projekten und farbigen oder bemalten Objekten für Wände aufteilt. Er lebt und arbeitet in Basel.
Ausbildung / Aufenthalte
Ursprünglich als technischer Zeichner für ein Ingenieurbüro tätig, begann Daniel Göttin später an der Schule für Gestaltung Basel, wo er 1990 seinen Abschluss machte.
Er absolvierte Künstlerresidenzen bei der Fremantle Art Foundation (jetzt Artsource) in Australien 1990, der Chinati Foundation von Donald Judd in Marfa, Texas 1993, dem Shed im Eisenwerk, Schweiz 1994, dem :artist:network in New York 2005 sowie im Youkobo Art Space in Tokio 2007 und 2013/2014.
Technik
Göttin arbeitet mit gängigen industriellen Materialien wie Farbe, Klebeband, Holz, Metall, Polystyrol, Kunststoff und Teppich. Das Konzept einer Installation richtet sich nach dem Ort und seinen Bedingungen. Für seine Objekte und Gemälde verwendet er ähnliche Materialien, untersucht die subjektive Natur der Wahrnehmung und reagiert spielerisch auf die Eigenschaften architektonischer Räume. Seine Werke aus Aluminium und bemaltem MDF lenken die Aufmerksamkeit auf den Raum innerhalb des Objekts, heben das Zusammenspiel von Licht und Schatten hervor und schaffen so eine neue Wahrnehmungsqualität zwischen konkreter und abstrakter Realität.
Inspiration
Sein künstlerischer Hintergrund bezieht sich hauptsächlich auf Minimal Art, Konkrete Kunst und Konzeptkunst. Neben diesen Strömungen integriert er auch Aspekte von Dada/Merz, Konstruktivismus und Arte Povera. Seit über 25 Jahren konzentriert sich Göttin auf die Schaffung temporärer und permanenter ortsspezifischer Installationen, öffentliche Kunst, Objekte, Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Drucke.
Wichtige Zitate
„Daniels Kunst besitzt Klarheit und Nachdenklichkeit. Doch diese Klarheit ist nicht das Ergebnis einer festen oder sich wiederholenden Position oder Strategie. Stattdessen ist seine Kunst iterativ und reagiert auf wechselnde Bedingungen und Umgebungen. Verschiedene Aspekte seiner Arbeit, sowohl die Wandstücke als auch die für die Wand geschaffenen Objekte, stehen in Beziehung zueinander und reflektieren sich gegenseitig. Es gibt eine Ganzheit in dem, was Daniel als Einheit bezeichnet – sein Gesamtwerk.“ (Chris Ashley, Minus Space)
Bemerkenswerte Auszeichnungen
Daniel Göttin erhielt Stipendien von der Stadt Basel, Schweiz.
Ausstellungen
Göttin hat seit 1990 über 60 Einzelausstellungen und Projekte in Museen, Galerien und öffentlichen Sammlungen in Europa, Japan, Australien, Mexiko und den Vereinigten Staaten organisiert.
Gemeinsam mit seiner Partnerin Gerda Maise gründete er 1998 den Kunstraum Hebel_121 in Basel, der eine Plattform für installative Ausstellungen bietet. Hebel_121 zeigt weiterhin innovative Kunst.
Wenger, Zürich, Schweiz
Conny Dietzschold, Sydney, Australien
Gen, Tokio, Japan
Minus Space, Brooklyn, NY
Foto-Credits (von oben)
- Daniel Göttin
- Stefan Altenburger Photography Zürich
- Serge Hasenböhler
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